75 Jahre GBW: 75 Jahre erfolgreicher Wohnungsbau

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75 Jahre GBW: 75 Jahre erfolgreicher Wohnungsbau

v.l.n.r. Georg Fahrenschon und Ernst Holland
(Foto: Hubert Fischer)

München, 21. Juli 2011. – Die GBW Gruppe feierte gestern im Beisein von Georg Fahrenschon, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, und der Münchner Bürgermeisterin Christine Strobl ihr 75jähriges Jubiläum. Das Unternehmen blickt auf eine bewegte Geschichte zurück – von den Kriegsjahren und der damaligen Wohnungsnot, über den Bauboom im Vorfeld der Olympischen Spiele in den 70er Jahren bis hin zum Wandel vom Bauträger zum modernen Asset- und Propertymanager.

Über die Jahrzehnte ist die GBW kontinuierlich gewachsen. Heute ist das Unternehmen eines der größten bayerischen Wohnungsunternehmen und bewirtschaftet einen Wohnungsbestand von fast 33.000 Wohnungen in den Ballungsgebieten in Bayern. „In den vergangenen Jahren haben wir viel in die
Modernisierung unserer Bestände investiert und mit zahlreichen Neubauprojekten bezahlbaren Wohnraum geschaffen“, sagt Ernst Holland, Vorstandsvorsitzender der GBW AG. Die Unternehmensstrategie ist heute auf den Werterhalt und die Wertsteigerung des Bestandes fokussiert. „Im Vordergrund stehen dabei „Qualität vor Quantität“, Effizienzverbesserung und ein aktives Portfoliomanagement.“

Anlässlich des runden Geburtstags hat das Unternehmen eine umfassende –
von Historikern erarbeitete Chronik – veröffentlicht. Das Jubiläumsbuch arbeitet die Meilensteine der Unternehmensgeschichte von der Gründung 1936 bis in die Gegenwart auf. „In dieser Chronik werfen wir einen Blick auf die Geschichte der GBW und zeigen, woher wir kommen, was uns stark macht und worauf unsere Aktionäre, Mieter, Kunden, Mitarbeiter und Partner auch in Zukunft zählen können“, erklärt Holland. Auszüge der Chronik sind im Internet unter http://www.gbw-gruppe.de zum Download verfügbar. Das Jubiläumsbuch ist im Buchhandel erhältlich (Matthias Georgi, Sonja Wiegand: 75 Jahre GBW. München, August Dreesbach Verlag 2011. ISBN 978-3-940061-62-1, 32 Euro.).

Meilensteine der Unternehmensgeschichte auf einen Blick:

  • Am 13. Juli 1936 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Bauträger AG des bayerischen Handwerks“ im Sitzungssaal der Handwerkskammer Oberbayern gegründet.
  • 1940 beantragt das Unternehmen die Gemeinnützigkeit. Mit Anerkennung der Gemeinnützigkeit musste das Unternehmen sein Geschäftsfeld auf Bayern beschränken und nannte sich seit dem 1. Januar 1943 Gemeinnützige Bayerische Wohnungsaktiengesellschaft, kurz GBW AG.
  • Wiederaufbau nach Kriegsende: Im Mai 1945 waren von den 904 Wohnungen der Gesellschaft 93 zerstört und 155 beschädigt.
  • Nach Sanierung des Wohnungsbestands begann 1947 der Aufstieg des Unternehmens. Schwerpunkt der Tätigkeit bildeten die Ballungsgebiete in Bayern.
  • In den 50er und 60er Jahren prägte eine üppige öffentliche Förderung den sozialen Wohnungsbau. Allein zwischen 1950 und 1958 errichtete das Unternehmen 4.422 öffentlich geförderte Wohnungen.
  • Anfang der 60er Jahre konzentrierte die GBW ihr Engagement auf München und Umgebung und startete mit dem Bau von Großsiedlungen.
  • 1966 wird das Aktienkapital der Gesellschaft auf 13,3 Mio. DM erhöht. Die Ära der BayernLB als Großaktionär begann.
  • Im Vorfeld der Olympischen Spiele 1972 kam es zu einem Bauboom in München, an dem sich die GBW mit dem Bau von Eigentumswohnungen beteiligte. Der Verkauf der Wohnungen gestaltete sich nach den Spielen schwieriger als gedacht. Der dadurch entstandene Liquiditätsengpass konnte durch eine Kapitalerhöhung, die die BayernLB zeichnete, behoben werden.
  • Die GBW erhält 1982 den Auftrag zur Maßnahmeträgerschaft Berliner Straße. Die Entwicklung und Realisierung des Projekts Berliner Straße bildete einen Meilenstein in der Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus. Insgesamt umfasste das Projekt den Bau von 1.600 Wohnungen.
  • Nachdem die Nachfrage nach Eigenheimen Mitte der 90er Jahre einbrach, beschloss die GBW ihre Tätigkeit auf den eigenen Bestand zu fokussieren.
  • Seit dem Jahr 2000 zog sich das Unternehmen vollständig aus dem Bauträgergeschäft zurück. Seitdem stehen die effektive Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des eigenen Bestandes im Vordergrund.
  • 2007 begann eine neue Phase in der Geschichte des Unternehmens: Die BayernLB bündelte ihre sämtlichen Wohnungsaktivitäten in der GBW. Damit wurden aus 9.000 Wohnungen rund 33.000 Wohnungen und aus der GBW wurde die GBW Gruppe.

Über die GBW Gruppe

Mit fast 33000 Wohnungen in Bayern verfügt die GBW Gruppe über ein attraktives Portfolio in einem der wirtschafts- und wachstumsstärksten Bundesländer Deutschlands. Der Anteil der geförderten Wohnungen im GBW-Bestand liegt bei rund einem Drittel. Die GBW Gruppe trägt damit nachhaltig zu einem sozialverträglichen Wohnungsangebot bei und profitiert durch ihre breite Zielgruppenansprache.

Donnerstag, 21.07.2011, 14:00
 
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