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Mieterhöhung für EOF-Wohnungen

Mieterhöhung für EOF-Wohnungen

27. April 2017

Die GBW Gruppe und der Mieterverein München e.V. einigen sich zu Mieterhöhungen für EOF-Wohnungen.

München, 27. April 2017. Nach konstruktiven Gesprächen haben sich die GBW Gruppe und der Mieterverein München e.V. auf eine Vereinbarung bei Mieterhöhungen für einkommensorientiert geförderte Wohnungen (EOF-Wohnungen) in München verständigt.

„Wir sind froh, dass wir eine Lösung mit dem Mieterverein verhandeln konnten, die beim Thema EOF-Mieterhöhungen eine sozialverträgliche Vorgehensweise für unsere Mieter ist und eine gute Ergänzung zur bestehenden Absprache von 2014 darstellt“, so Dr. Claus Lehner, Vorsitzender der Geschäftsführung der GBW Gruppe.

Ab sofort gewährt die GBW Gruppe allen von einer mit dem Münchner Mietspiegel begründeten Mieterhöhung betroffenen EOF-Mietern einen 10% Abschlag auf ihren jeweiligen Erhöhungsbetrag. Würde danach die Mieterhöhung 99,- Euro pro Wohnung überschreiten, wird die Mieterhöhung auf 99,- Euro gedeckelt („Familienkomponente“).

Für die aktuell versandten Mieterhöhungen gilt diese Regelung sowohl für Mieter, die noch keine Zustimmung zur Mieterhöhung erteilt haben, als auch für diejenigen, die bereits zugestimmt haben. „Die geforderte neue Miete wird entsprechend abgeändert“, sagt Dr. Claus Lehner und er erklärt weiter: „Wir halten das Gesamtpaket, das wir gemeinsam verhandelt haben für eine faire Lösung für unsere Mieter.“

Anlass für diese zweite Vereinbarung ist eine geänderte Rechtsauffassung, wonach Mieterhöhungsverlangen bei EOF-Wohnungen nunmehr doch mit dem Münchner Mietspiegel begründet werden können.

Ende 2014 wurde bereits eine erste Vereinbarung zwischen beiden Parteien geschlossen – diese gilt weiterhin für Mieterhöhungsverlangen, die mit frei finanzierten Vergleichswohnungen begründet werden. Bei diesem Verfahren werden für das Mieterhöhungsverlangen mindestens drei Vergleichswohnungen angeführt, aus deren Miete eine ortübliche Vergleichsmiete ermittelt wird. Von dieser ermittelten Miete werden dann 12,5% abgezogen. Auf keinen Fall übersteigt die Mieterhöhung die Kappungsgrenze von 15% oder die ortsübliche Vergleichsmiete, die anhand des Mietspiegels errechnet wird. Die Miete darf auch hier um maximal 99,- Euro pro Wohnung erhöht werden.

Über die GBW Gruppe:

Die GBW Gruppe ist eines der größten süddeutschen Wohnungsunternehmen und bewirtschaftet  insgesamt rund 30.000 Wohnungen an wichtigen Standorten in Süddeutschland. Jede dritte Wohnung im GBW-Bestand ist eine geförderte Wohnung. Damit leistet die GBW Gruppe einen wichtigen Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Mehr dazu im Internet unter www.gbw-gruppe.de.